Darmbalance & Mikrozirkulation

In der modernen Forschung wird der Darm zunehmend als zentrales Regulationsorgan des Körpers verstanden. Er steht in enger Verbindung mit Stoffwechselprozessen, Gefäßfunktion und dem gesamten inneren Gleichgewicht. Energetisch gesprochen: Wo das innere Ökosystem im Einklang ist, kann Lebensenergie frei fließen.

Pflanzenkraft & ökologische Balance

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen befassen sich mit pflanzlichen Kompositionen, die darauf ausgerichtet sind:

  • ein harmonisches Darmmilieu zu unterstützen
  • mikrobielle Vielfalt zu fördern
  • regulierende Prozesse zu begleiten
  • die innere Balance zu stabilisieren

Dabei geht es nicht um pharmakologische Eingriffe, sondern um das Prinzip der ökologischen Wiederherstellung – das Zurückführen eines Systems in sein natürliches Gleichgewicht.

Der feine Fluss: Mikrozirkulation

Unsere kleinsten Gefäße versorgen das Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Ein stabiler mikrovaskulärer Blutfluss gilt als wichtiger Bestandteil körperlicher Resilienz.

Studien deuten darauf hin, dass ein ausgewogenes Darmmilieu mit einer verbesserten Gefäßfunktion in Zusammenhang stehen kann.

Meine Haltung im Zentrum Lebensenergie – Diamantherz

Ich verbinde:

  • wissenschaftliche Impulse
  • traditionelles Pflanzenwissen
  • energetischw Bewusstseinsarbeit

Mein Ansatz versteht sich als begleitend und unterstützend. Er ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Therapie. Ich sehe den Menschen als Ganzes – mit Darm, Herz, Energie und Bewusstsein im Zusammenspiel.

Ingwer – Arzneipflanze des Jahres 2026

Ingwer – Heilpflanze mit langer Tradition

Manche Pflanzen begleiten die Menschheit seit Jahrhunderten. Ingwer (Zingiber officinale) ist eine von ihnen. Und nun rückt die Wurzel erneut ins Licht: Ingwer wurde vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde zusammen mit der Gesellschaft für Phytotherapie zur Arzneipflanze des Jahres 2026 gewählt.


Neue Erkenntnisse

Ausschlaggebend dafür ist eine neue Bewertung seiner gesundheitlichen Wirkung. Fachgremien sehen in der scharfen Wurzel ein bewährtes Naturmittel, das in bestimmten Fällen bei erwachsenen Personen unterstützend wirken kann – so zum Beispiel bei leichten Magen-Darm-Beschwerden, vorübergehender Appetitlosigkeit oder etwa bei Reisekrankheit. Auch bei leichten Gelenkschmerzen und Erkältungssymptomen wird Ingwer mittlerweile neu eingeordnet. Allerdings verweist der Studienkreis auch darauf, dass die Datenlage bei der Anwendung gegen Reisekrankheit nicht einheitlich ist.

Qualität spielt eine wichtige Rolle

Diese Einschätzung stützt sich auf aktuelle Bewertungen des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur. Gleichzeitig wird beton: Nicht jede Wirkung ist eindeutig belegt, und die Qualität der Produkte spielt eine entscheidende Rolle. Untersuchungen von Nahrungsergänzungsmitteln zeigen, dass der Gehalt an wirksamen Inhaltsstoffen stark schwanken kann. Inhaltsstoffe im Ingwer sind unter anderem das ätherische Öl Gingerol, welches für die Schärfe zuständig ist. Darüber hinaus enthalten sind Borneol, Cineol und mit Shogaol und Zingeron weitere Scharfstoffe. Dazu kommt Vitamin C. Bei den Mineralstoffen sind Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor zu nennen.

Schon in der Antike wurde Ingwer bei Beschwerden von Magen, Darm und Atemwegen geschätzt. In der mittelalterlichen Klostermedizin galt er als wertvolle Heilpflanze. Heute wird Ingwer vor allem aus China, Indien und Nigeria bezogen – doch gewinnt sein Anbau auch zunehmend im DACH-Raum an Bedeutung.

Mögliche Nebenwirkungen

Bei manchen Menschen kann Ingwer den Magen reizen. Typische Anzeichen sind zum Beispiel ein unangenehmes Magengefühl, Aufstoßen, Sodbrennen oder Übelkeit. In seltenen Fällen können auch allergische Reaktionen vorkommen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Untersuchungen mit Schwangeren zeigen bislang keine Hinweise auf Schäden für das ungeborene Kind Dennoch empfehlen Fachstellen aus Vorsichtsgründen, Ingwer während der Schwangerschaft nicht regelmäßig oder in höherer Dosierung anzuwenden, da die Datenlage nicht vollständig ist.
Für Anwendungen während der Stillzeit gibt es bisher keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse., daher ist auch hier Zurückhaltung sinnvoll.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Nach aktuellem Stand sind keine bedeutenden Wechselwirkungen mit Medikamenten bekannt. Laboruntersuchungen deuten zwar darauf hin, dass Ingwer bestimmte Abbauprozesse im Körper beeinflussen könnte, doch in Studien am Menschen zeigte sich keine relevante Wirkung, etwa bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern.

Hinweis:
Die hier geteilten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an medizinisches Fachpersonal.

Gesund & fit durch die Sommerhitze – 9 Tipps gegen hohe Temperaturen

Wenn die Sommertemperaturen steigen, arbeitet unser Körper auf Hochtouren, um die Körpertemperatur zu regulieren. Das wichtigste Mittel: Schwitzen. Durch das Verdunsten des Schweißes auf der Haut entsteht Verdunstungskälte, die für Abkühlung sorgt. Gleichzeitig erweitern sich die Blutgefäße, um überschüssige Wärme abzugeben.

Doch diese Abkühlungsmechanismen können sich unangenehm anfühlen:

  • Sinkender Blutdruck
  • Belastung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit
  • Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust
  • Konzentrationsprobleme, Muskelkrämpfe
  • Schlechter Schlaf bei heißen Nächten

Mit den richtigen Maßnahmen kannst du diesen Belastungen vorbeugen – und den Sommer trotzdem genießen.

An heißen Sommertagen sollte anstatt Süßgetränke besser Wasser getrunken werden.

1. Viel trinken – bevor der Durst kommt
Trinke täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter, bei Hitze auch mehr. Am besten eignen sich Wasser, ungesüßte Kräutertees oder stark verdünnte Saftschorlen. Süße Durstlöscher sind eher zu meiden. Wichtig ist regelmäßig zu trinken und nicht erst, wenn Durst aufkommt.

2. Leichte, frische Kost bevorzugen
Mehrere kleine Mahlzeiten belasten den Körper weniger als große Portionen. Ideal: frisches Obst, Salate, gekochtes Gemüse, kalte Suppen. Verzichte auf fettige oder stark gewürzte Speisen – sie erschweren die Verdauung und erhöhen die Wärmeproduktion.

3. Wohnräume kühl halten

  • Früh morgens und abends gut durchlüften
  • Nach Möglichkeit tagsüber Fenster und Rollläden geschlossen halten
  • Für zusätzliche Verdunstungskälte: feuchte Tücher vor den Ventilator hängen oder eine Wasserschale auf die Fensterbank stellen

4. Atmungsaktive Sommerkleidung
Leichte Stoffe wie Baumwolle oder Leinen verhindern einen Wärmestau. Helle Farben reflektieren die Sonnenstrahlen und halten dich kühler.

Sonnenhut,, Sonnencreme und Sonnenbrille als Schutz vor starke UV-Strahlung
Sonnenschutz ist an heißen Tagen unverzichtbar – auch im Schatten

5. Sonnenschutz ernst nehmen
Die Sonne ist zwischen 11 und 17 Uhr am stärksten. In dieser Zeit lieber den Schatten suchen oder drinnen bleiben.
Zusätzlich:

  • Sonnenhut & Sonnenbrille tragen
  • Sonnencreme mit LSF 30+ nutzen – auch im Schatten
  • Schattenwege bevorzugen

6. Behutsam abkühlen
Lauwarmes Duschen, kühle Fußbäder oder ein feuchtes Tuch im Nacken sorgen für sanfte Erfrischung. Eiskalte Duschen dagegen können den Kreislauf überlasten.

7. Sport clever einplanen
Bewegung im Freien nur früh morgens oder spät abends. Vor und nach dem Training ausreichend trinken. Bei Unwohlsein sofort pausieren. Indoor-Sport in klimatisierten Räumen ist eine gute Alternative.

8. Medikamente überprüfen
Bestimmte Medikamente (z. B. Blutdrucksenker, Entwässerungsmittel) wirken bei Hitze anders oder erhöhen die Wärmeempfindlichkeit. Bei Unsicherheit ärztlich beraten lassen. Medikamente kühl lagern – Hitze kann ihre Wirksamkeit mindern.

9. Risikogruppen schützen
Kinder, ältere Menschen und Pflegebedürftige reagieren besonders sensibel auf Hitze.
Achte auf Warnzeichen wie:

  • Schläfrigkeit
  • Unruhe
  • Trockene Haut
  • Sorge für kühle Getränke, Schatten und regelmäßige Pausen

Fazit – Sommer genießen, Hitze meistern
Hitze muss kein Gesundheitsrisiko sein, wenn du rechtzeitig vorbeugst. Mit diesen 9 Tipps bleibst du auch an heißen Tagen leistungsfähig, schützt deinen Kreislauf und kannst den Sommer entspannt genießen.

Hinweis:
Die hier geteilten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an medizinisches Fachpersonal.

Ernährung, Schlaf & Träume: Was die Forschung jetzt weiß

Dass unsere Ernährung einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit hat, ist allgemein bekannt. Doch wie stark wirkt sich unser Essverhalten auf die Schlafqualität und auf unsere Träume aus? Eine aktuelle Studie der Université de Montréal in Kanada liefert spannende Erkenntnisse.

Die Studie: Ernährung, Schlaf und Träume im Fokus

In einer Online-Umfrage mit 1.082 Teilnehmenden untersuchten die Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Ernährung, Lebensmittelunverträglichkeiten, Schlafverhalten, Persönlichkeit und Stressempfinden. Um die Schlafqualität und Traumintensität zu messen, nutzten sie wissenschaftlich folgende anerkannte Methoden:

  • Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI): Ein standardisierter Fragebogen, der die Schlafqualität und mögliche Störungen innerhalb der letzten vier Wochen bewertet.
  • Nightmare Disorder Index: Ein Instrument, das Häufigkeit und Belastung durch Albträume erfasst, um sogenannte Nightmare Disorders – wiederkehrende, emotional belastende Albträume – zu erkennen.

Zentrale Ergebnisse

Fast 40 Prozent der Befragten berichteten, dass bestimmte Lebensmittel ihre Träume beeinflussen – entweder negativ (24,7 %) oder positiv (20,1 %). Nur 5,5 % gaben an, keinerlei Zusammenhang zwischen Ernährung und Träumen zu bemerken.

Besonders auffällig:

  • Süßigkeiten (31 %) und Milchprodukte (22 %) wurden am häufigsten als Auslöser für intensivere oder belastendere Träume genannt.
  • Personen mit Lebensmittelallergien oder Glutenunverträglichkeiten berichteten öfter von negativen Traumerfahrungen.
  • Auch das Essverhalten spielt eine Rolle: Spätes Abendessen, ungesunde Mahlzeiten und geringe Achtsamkeit beim Essen korrelierten mit einer höheren Albtraumhäufigkeit und emotional negativ erlebten Träumen.

Fazit: Bewusst essen, besser schlafen

Die Studie zeigt deutlich: Unsere Ernährung und unser Essverhalten beeinflussen nicht nur unsere körperliche Gesundheit, sondern auch unsere Schlafqualität und Traumerfahrungen. Achtsames Essen und das Vermeiden schwer verdaulicher Lebensmittel vor dem Schlafengehen können dazu beitragen, ruhiger und erholsamer zu schlafen.

Hinweis:
Die hier geteilten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung oder Behandlung. Bei anhaltenden Schlafproblemen oder gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an medizinisches Fachpersonal.

5 hilfreiche Tipps für Diabetiker bei Sommerhitze

So kommen Sie trotz Hitze sicher durch den Sommer

Hohe Temperaturen im Sommer sind für viele Menschen eine Herausforderung – insbesondere für Menschen mit Diabetes. Der Körper reagiert auf Hitze, indem sich die Blutgefäße erweitern und die Durchblutung steigt Dies kann Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und die Wirkung von Insulin haben. Damit Sie in der heißen Jahreszeit gut vorbereitet sind, finden Sie hier 5 Tipps:

  1. Blutzucker häufiger kontrollieren
    Bei Hitze kann Insulin schneller wirken, da es durch die bessere Durchblutung schneller ins Blut gelangt. Das erhöht das Risiko für Unterzuckerungen. Daher ist es sinnvoll, den Blutzuckerspiegel bei hohen Außentemperaturen regelmäßig zu überprüfen – besonders für insulinpflichtige Diabetiker und Diabetikerinnen.

  2. Insulin und Zubehör kühl und geschützt lagern
    Insulin verliert bei großer Hitze an Wirksamkeit – extreme Temperaturen können es sogar unbrauchbar machen. Daher gilt:

    ✔️ Insulinpens, -Patronen und Zubehör nicht im Auto liegen lassen
    ✔️ Bei Ausflügen: isolierte Taschen oder Kühletuis verwenden
    ✔️ Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und kühl lagern
    ✔️ Verfärbtes oder ausgeflocktes Insulin bitte nicht mer verwenden

    Auch Blutzuckerteststreifen und Ersatzsensoren können durch Hitze beeinträchtigt werden – besonders auf Reisen.

  3. Richtig trinken – ohne Alkohol
    Alkohol kann den Blutzuckerspiegel zusätzlich senken was bei Hitze problematisch sein kann. Besser geeignet sind:

    ✔️ Ungesüßte Tees
    ✔️ Selbst gemachtes Wasser mit Zitronenscheiben, Kräutern, Melone
    ✔️ Leicht gekühlte Getränke ohne Zuckerzusatz

    So bleibt der Körper hydratisiert – ohne zusätzliche Belastung für den Stoffwechsel.

  4. Füße schützen – nicht barfuß laufen
    Durch Nervenschäden (Neuropathie) kann bei Diabetes das Schmerz- und Temperaturempfinden eingeschränkt sein. Der heiße Boden oder kleine Verletzungen werden oft nicht bemerkt. Daher:

    ✔️ Im freien immer Schuhe tragen
    ✔️ Füße täglich auf Druckstellen oder Verletzungen überprüfen

    So lassen sich kleine Probleme frühzeitig erkennen.

  5. Sicher schwimmen gehen
    Wassersport ist bei Sommerwetter besonders beliebt. Bewegung in Kombination mit Hitze kann jedoch den Blutzucker rasch senken. Deshalb:

    ✔️ Traubenzucker griffbereit halten
    ✔️ Nie alleine schwimmen
    ✔️ In Ufernähe bleiben, damit bei Bedarf schnell wieder an Land gelangt werden kann

    Für Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder hohem Blutdruck empfiehlt es sich, ärztlichen Rat einzuholen. Der Arzt/die Ärztin kann gegebenenfalls Anpassungen bei der Medikation empfehlen.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält lediglich allgemeine Hinweise. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. Er kann einen Besuch bei der Ärztin/dem Arzt nicht ersetzen.

Online-Vortrag: Die 5-Elemente-Lehre in der TCM

Ernährung im Einklang mit den Wandlungsphasen

Die Lehre der fünf Elemente – Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser – bildet einen zentralen Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In diesem Vortrag erfährst du, wie diese fünf Wandlungsphasen mit Ernährung, Jahreszeiten, Organfunktionen und emotionalem Gleichgewicht in Zusammenhang stehen.

In der TCM geht man davon aus, dass alle Nahrungsmittel energetische Eigenschaften besitzen und bestimmten Elementen zugeordnet werden können. Ziel ist es, eine harmonische Balance zwischen Yin und Yang zu fördern – und das unter anderem durch eine vielfältige und ausgewogene Ernährung.

Was dich im Vortrag erwartet:

✔️ Grundlagen der 5-Elemente-Lehre der TCM
✔️ Bedeutung der fünf Geschmacksrichtungen: salzig, sauer, bitter, süß, scharf
✔️ Der Einfluss der Elemente auf Organe, Emotionen und Lebensphasen
✔️ Einblick in die energetische Wirkung von Lebensmitteln
✔️ Tipps zur praktischen Umsetzung im Alltag

In der TCM gilt: Zu viel oder zu wenig eines Elements kann das Gleichgewicht im System beeinflussen. Durch ein besseres Verständnis der fünf Elemente lässt sich die Ernährung bewusster gestalten – abgestimmt auf individuelle Bedürfnisse und saisonale Einflüsse.

Für wen ist der Vortrag geeignet?

Für alle, die sich für ganzheitliche Ernährung, energetische Zusammenhänge und die Grundlagen der TCM interessieren – ganz ohne Vorkenntnisse.

📅Termin: 11.Juli 2025
🕖 Uhrzeit: 18:00 Uhr
💻 Ort: Online per Zoom (Teilnahme-Link nach verbindlicher Anmeldung)
📩 Anmeldung

Vollkornprodukte und ihre Wirkung auf die Herzgesundheit

Vollkornprodukte gelten als wertvoller Bestandteil einer gesunden Ernährung – doch welche Vorteile bieten sie wirklich für unsere Herzgesundheit? Eine aktuelle Analyse hat sich genau damit beschäftigt und verschiedene Körner und Samen auf ihre Nährstoffe untersucht. Das Ziel: herauszufinden, wie diese Lebensmittel das Herz-Kreislauf-System unterstützen können.

Im Mittelpunkt der Analyse standen unter anderem:

  • Hafer
  • Hirse
  • Leinsamen
  • Chiasamen
  • Basilikumsamen
  • Rispe (eine Getreideform)

Anhand von Literaturdaten und chemischen Untersuchungen wurde geprüft, welche Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiße (Proteine), Kohlenhydrate und sogenannten sekundären Pflanzenstoffe enthalten sind.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind natürliche Stoffe in Pflanzen, die nicht direkt zur Energieversorgung dienen, aber positive Effekte auf die Gesundheit haben können – z. B. indem sie Entzündungen hemmen oder antioxidativ wirken.

Gesunde Fette für ein starkes Herz

Alle untersuchten Körner und Samen enthalten besonders viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren – das sind „gesunde Fette“, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel und damit auf die Herzgesundheit auswirken können.

Ein besonderer Inhaltsstoff ist dabei Gamma-Tocopherol, eine Form von Vitamin E. Dieses starke Antioxidans kann:

  • die Entstehung von krebserregenden Stoffen (sogenannten Nitrosaminen) im Magen hemmen,
  • Entzündungen im Körper reduzieren,
  • und das Immunsystem stärken.

Antioxidantien sind Stoffe, die freie Radikale im Körper neutralisieren können. Diese aggressiven Moleküle stehen im Verdacht, Zellen zu schädigen und Alterungsprozesse sowie Krankheiten zu fördern.

Fazit: Natürlich genießen für mehr Gesundheit

Die Ergebnisse zeigen: Vollkornprodukte und Samen liefern eine Fülle an wertvollen Nährstoffen. Wer sie regelmäßig in seinen Speiseplan einbaut, kann seine Ernährung auf einfache Weise verbessern und möglicherweise das Risiko für chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes oder Entzündungen senken.

Tipp: Achte beim Einkauf auf naturbelassene Produkte in Bio-Qualität, da diese frei von unnötigen Zusatzstoffen sind und mehr wertvolle Inhaltsstoffe enthalten können.

Quelle: Nutritional and Health Benefits of Cereals and Grains

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält lediglich allgemeine Hinweise. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. Er kann einen Besuch bei der Ärztin/dem Arzt nicht ersetzen.

Erdbeeren: Süße Powerfrucht für Gesundheit und Genuss

Erdbeeren gehören zum Sommer wie Sonne und Eis – sie sind auch wahre Nährstoffpakete. Schon seit Jahrhunderten schätzen Menschen die kleinen roten Früchte nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern auch wegen ihrer gesundheitlichen Vorteile. Doch was steckt wirklich in den beliebten Sammelfrüchten, und warum sind sie nicht nur lecker, sondern auch rundum empfehlenswert?

Botanisch betrachtet sind Erdbeeren keine Beeren, sondern sogenannte Sammelnussfrüchte. Die kleinen gelben Punkte auf der Oberfläche – das sind die eigentlichen Früchte. Doch unabhängig von der Einordnung: Erdbeeren begeistern mit inneren Werten.

Mit rund 90 % Wasseranteil und gerade einmal 32 Kilokalorien pro 100 Gramm sind sie ein idealer Snack für Gesundheitsbewusste. Und dabei liefern sie eine erstaunlich breite Palette an wertvollen Inhaltsstoffen:

  • Vitamin C: Schon 100 g decken über die Hälfte des Tagesbedarfs – gut fürs Immunsystem.
  • Vitamin E und B-Vitamine: Unterstützen Haut, Nerven und Stoffwechsel.
  • Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Kalium und Zink: Wichtige Bausteine für Knochen, Muskeln und das Herz-Kreislauf-System.
  • Folsäure: Besonders bedeutsam für Zellteilung und in der Schwangerschaft.

Erdbeeren enthalten zahlreiche Polyphenole wie Anthocyane, die für ihre leuchtend rote Farbe sorgen. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken antioxidativ – das heißt, sie können helfen, sogenannte freie Radikale zu neutralisieren, die bei oxidativem Stress im Körper entstehen.

Studien deuten darauf hin, dass ein regelmäßiger Erdbeerkonsum mit einem geringeren Risiko für bestimmte Gesundheitsprobleme in Zusammenhang stehen kann – darunter Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Augenleiden oder Störungen im Zuckerstoffwechsel. Auch eine unterstützende Wirkung bei Übergewicht wird untersucht, etwa durch positive Effekte auf den Cholesterinspiegel.

Die Inhaltsstoffe von Erdbeeren – darunter Fruchtsäuren, Enzyme, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – können die Verdauung anregen und zur Darmgesundheit beitragen. Der Farbstoff Anthocyan und das Peptidhormon Sekretin wirken dabei besonders interessant, da sie Prozesse im Verdauungstrakt beeinflussen.

Nicht nur die Früchte haben es in sich: Auch die Erdbeerblätter sind reich an Gerbstoffen und finden sich daher in vielen Teemischungen. In der traditionellen Pflanzenkunde werden sie bei leichten Magen-Darm-Beschwerden und zur Unterstützung bei entzündlichen Prozessen geschätzt.

Spannende Hinweise liefert eine Langzeitstudie aus den USA: Ein regelmäßiger Erdbeerkonsum könnte möglicherweise den altersbedingten geistigen Abbau verlangsamen. Auch wenn es hier noch weiterer Forschung bedarf, zeigen solche Studien das Potenzial der Erdbeere als gesundheitsförderndes Lebensmittel.

Wichtig zu wissen: Rund 5–7 % der Menschen in Deutschland reagieren allergisch auf Erdbeeren – besonders häufig betroffen sind Pollenallergiker. Mögliche Symptome reichen von Hautausschlägen und Juckreiz bis hin zu Schwellungen oder in seltenen Fällen einem allergischen Schock. Wer solche Anzeichen bemerkt, sollte ärztlichen Rat einholen.

Beim Einkauf gilt:
✔️ Leuchtend rote Farbe
✔️ Frischer Glanz
✔️ Unversehrte Kelchblätter

Faulige oder schimmelige Früchte solltest du sofort aussortieren. Ungewaschen halten sich Erdbeeren im Kühlschrank zwei bis drei Tage frisch.

Fazit:
Erdbeeren sind nicht nur ein Sommerhighlight, sondern auch ein echter Gewinn für eine ausgewogene Ernährung. Ihr Mix aus Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen macht sie zu einem beliebten Bestandteil eines gesunden Lebensstils – ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Und das Beste: Sie schmecken einfach köstlich!

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält lediglich allgemeine Hinweise. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. Er kann einen Besuch bei der Ärztin/dem Arzt nicht ersetzen.

Warum Tee und Schokolade den Blutdruck positiv beeinflussen können

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der University of Surrey hat die Auswirkungen von Flavan-3-ol-reichen Lebensmitteln wie ungesüßtem Kakao, grünem und schwarzem Tee, Äpfeln oder Trauben auf kardiovaskuläre Parameter untersucht. Flavan-3-ole gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und kommen in zahlreichen pflanzlichen Lebensmitteln vor.

Das wurde untersucht

Die zugrunde liegende Meta-Analyse basiert auf 145 randomisierten, kontrollierten Studien und widmete sich insbesondere dem Zusammenhang zwischen Flavan-3-olen und Indikatoren der Herz-Kreislauf-Gesundheit. Dabei lag der Fokus auf systolischen und diastolischen Blutdruckwerten sowie der sogenannten Endothelfunktion – der Fähigkeit der  Blutgefäße, sich flexibel an wechselnde Anforderungen des Kreislaufs anzupassen.

Die Ergebnisse der Studie

Die zusammengefassten Studienergebnisse deuten darauf hin, dass eine regelmäßige Aufnahme von Flavan-3-olen mit positiven Effekten auf bestimmte kardiovaskuläre Parameter in Verbindung stehen kann. Insbesondere bei Personen mit bereits erhöhten Blutdruckwerten zeigten sich in einigen Studien moderate Veränderungen. Auch unabhängig vom Blutdruck wurden Effekte auf die Gefäßfunktion beobachtet.

Nach Aussage von Professor Christian Heiss, dem Hauptautor der Untersuchung und Professor für kardiovaskuläre Medizin an der Universität von Surrey, könnten alltägliche Lebensmittel wie Tee, Äpfel, dunkle Schokolade oder Kakaopulver in ausgewogenen Mengen eine relevante Quelle für Flavan-3-ole darstellen und sich gut in eine abwechslungsreiche Ernährung integrieren lassen. Die Ergebnisse seien für alle ermutigend, die nach einfachen Möglichkeiten suchen, ihren Blutdruck zu kontrollieren und ihre Herzgesundheit durch angenehme Veränderungen in der Ernährung unterstützen wollen.

Es ist wichtig zu betonen, dass diese Erkenntnisse keinen Ersatz für medizinische Behandlungen oder eine ärztliche Beratung darstellen. Eine gesunde Lebensweise, einschließlich einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ärztlich begleiteter Maßnahmen, bleibt zentral für das Herz-Kreislauf-System.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält lediglich allgemeine Hinweise. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. Er kann einen Besuch bei der Ärztin/dem Arzt nicht ersetzen.

Schafgarbe ist Arzneipflanze des Jahres 2025

Seit Jahrtausenden als Arzneipflanze bekannt ist die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium). Dafür verantwortlich sind die Wirkstoffe wie ätherische Öle, Gerbstoffe und Flavonoide. Sie sind im Kraut und in den Blüten zu finden.

Anwendungsgebiete der Gemeinen Schafgarbe

Der Überlieferung soll der Korbblütler unterstützend bei Verdauungsbeschwerden wirken. Ihm werden krampflösende Eigenschaften nachgesagt. Auch soll die Gemeine Schafgarbe Linderung bei Menstruationsbeschwerden bringen. Und ihre entzündungshemmende Eigenschaften sollen bei kleinen oberflächlichen Wunden helfen.

Die Arzneipflanze des Jahres wird seit 1999 alljährlich vom der Interdisziplinaren Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde gewählt.

Wichtiger Hinweis:
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