Wir stehen auf, erledigen unsere Aufgaben und funktionieren nach außen. Und irgendwie begleitet uns das Gefühl, irgendwie nicht mehr ganz mit uns selbst verbunden zu sein. Das, was uns früher Freude bereitet hat, berührt uns kaum noch. Die Ziele die einst wichtig waren, scheinen ihre Bedeutung verloren zu haben. Und der Weg, den wir gegangen sind, fühlt sich fremd an. Sich verloren fühlen gehört zu den Erfahrungen, über die viele Menschen nur selten sprechen.
Sich verloren fühlen jedoch bedeutet nicht zwangsläufig, dass du vom richtigen Weg abgekommen bist. Vielmehr zeigt es, dass du gewachsen bist und dein altes Leben nicht mehr zu dir passt. Die Natur zeigt es uns, dass Veränderung nicht geradlinig verläuft. Bevor eine Samen keimt, liegt er verborgen in der Erde. Bevor der Frühling sich zeigt, wirkt die Natur still und leblos. Genau wie die Natur folgt unser inneres Wachstum einem Rhythmus. Vielleicht bist du gerade in einer Übergangsphase – zwischen dem, was war, und dem, was noch werden möchte. Dies kann zu Unsicherheit führen.
Orientierungslosigkeit ist kein Scheitern, sondern ein natürlicher Teil deines Wandlungsprozesses. Übergänge brauchen Zeit und nicht jede Unsicherheit ist ein Rückschritt. Klarheit kommt oft dann, wenn wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen.
Einen einfühlsamen Beitrag über die Kunst, auch in Zeiten des Umbruchs, Vertrauen zu bewahren, findest du in in meiner kostenfreien Community (externer Link), einem geschützten Raum mit Impulsen für mehr Wohlbefinden im Alltag.
Hinweis:
Die Inhalte dieses Beitrags sollen zum Nachdenken anregen und neue Perspektiven eröffnen. Sie stellen keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung dar und können eine individuelle Begleitung durch Fachpersonen nicht ersetzen.








