Fibromyalgie ganzheitlich betrachtet

Fibromyalgie bringt für viele Betroffene chronische Schmerzen, Erschöpfung und eine hohe Belastung im Alltag mit sich. Neben der medizinischen Betrachtung kann es hilfreich sein, auch die eigene Lebensgeschichte und den individuellen Umgang mit Stress, Grenzen und Emotionen anzuschauen. Wo übergehst du deine eigenen Bedürfnisse? Wo funktionierst du, obwohl deine Energie längst erschöpft ist? Welche Erfahrungen haben dich geprägt und welche alten Muster bestimmen vielleicht noch heute dein Verhalten?

Eine ganzheitliche Begleitung betrachtet diese Fragen ohne Schuldzuweisungen und ohne die Erkrankung auf psychische Ursachen zu reduzieren. Es geht darum, dich selbst besser zu verstehen, persönliche Belastungsmuster zu erkennen und neue Perspektiven für deinen Umgang mit dir und deinem Leben zu entwickeln.

Wenn du spürst, dass du deine Situation nicht nur verstehen und sie aus einer anderen Perspektive betrachten möchtest, können wir in einem unverbindlichen Erstgespräch gemeinsam schauen, welche Themen für dich persönlich relevant sind.

Hinweis:
Die ganzheitliche Begleitung ersetzt keine ärztliche Diagnose, Behandlung oder Psychotherapie. Die beschriebenen Zusammenhänge sind als mögliche Perspektiven zur persönlichen Reflexion zu verstehen. Sie stellen keine wissenschaftlich nachgewiesenen Ursachen oder Heilversprechen dar. Bei akuten, starken oder neu auftretenden Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt.

„Im Rhythmus deines Lebens – nach deinem eigenen Takt“ ist ein geschützter Raum für Menschen mit Autoimmunerkrankungen, die sich nach Austausch, mehr Orientierung und nach sanfter Unterstützung im Alltag sehnen. Hier musst du nichts beweisen, nichts perfekt machen und dich nicht alleine durchkämpfen.

Info
„Im Rhythmus deines Lebens – nach deinem eigenen Takt“
 ist ein geschützter Raum für Menschen mit Autoimmunerkrankungen, die sich nach Austausch, mehr Orientierung und nach sanfter Unterstützung im Alltag sehnen. Hier musst du nichts beweisen, nichts perfekt machen und dich nicht alleine durchkämpfen. Hier geht es zur Community

Workshop – Tibetische Hormongymnastik

Balance für Körper und Energie

Das Hormonsystem beeinflusst nahezu jeden Bereich unseres Lebens – von Energie und Schlaf über Stimmund und Konzentration bis hin zu Wohlbefinden und innerer Ausgeglichenheit.

Die Tibetische Hormongymnastik ist eine sanfte Übungsmethode, deren Bewegungen gezielt die Meridiane anspricht, die für die Hormone zuständig sind, den Energiefluss harmonisieren und somit den bewussten Umgang mit den Veränderungen in verschiedenen Lebensphasen fördert. Die Übungen sind einfach zu erlernen und können unabhängig vom Alter oder Fitnesslevel praktiziert werden.

In einer ruhigen und wertschätzenden Atmosphäre und einer Gruppengröße von maximal 6 Personen lernst du eine wirkungsvolle Übungspraxis kennen, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dich dabei unterstützen kann, Körper, Geist und Energie wieder in Einklang zu bringen.

Du brauchst keine Vorkenntnisse. Bringe eine Yogamatte mit (wenn du eine hast), Schreibzeug, bequeme Kleidung und vielleicht eine Decke.

❗Bitte beachte: Die Übungen für das Hormonsystem sind nicht geeignet während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit oder unmittelbar nach Operationen. Auch bei akuten Beschwerden oder bestehende Erkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Problemen, Knochenbrüchen, frischen Verletzungen, offenen Wunden, akuten Magen-Darm-Problemen, Magen-Darm-Geschwüren, künstlichen Gelenken, künstlichem Blasen- oder Darmausgang, Thrombosen oder Thrombozythämie) sowie bei bösartigen, hormonabhängigen Brusttumoren sollte vorab ärztlicher Rat eingeholt werden.

Verbindliche Anmeldung erbeten bis spätestens 22. September 2026.

Termin:
🗓️ Datum: 27.09.2026
🕒 Uhrzeit: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
📍 Ort: Baden-Baden
💶 Kosten: 59 Euro/Person
🎫 Ticket
Die Tibetische Hormongymnastik dient der Förderung von Entspannung, Beweglichkeit und allgemeinem Wohlbefinden. Sie ersetzt keine medizinische Diagnose, Beratung oder Behandlung. Die genannten Wirkungen beruhen auf Erfahrungswerten und können individuelle unterschiedlich ausfallen. 

 

Hormone, weiblicher Zyklus & die Jahreszeiten

Die Natur lebt in Rhythmen. Auf jeden Winter folgt ein Frühling, auf jeden Sonnenaufgang folgt ein Abend. Ebbe und Flut wechseln sich so selbstverständlich ab wie Licht und Dunkelheit. Nichts in der Natur bleibt dauerhaft gültig – und genau darin liegt ihre Kraft. Auch dein Körper folgt diesem uralten Prinzip. Der weibliche Zyklus ist weit mehr als die Zeit zwischen zwei Menstruationen. Er ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel von Hormonen, Gefühlen, Energie und Regeneration. Jede Zyklusphase hat ihre eigene Qualität – ähnlich den vier Jahreszeiten im Laufe eines Jahres.

Der weibliche Zyklus als Spiegel der Natur

Viele Frauen erleben Phasen voller Energie, Kreativität und Tatendrang. Andere Tage laden eher zum Rückzug, zur Reflexion oder zur Erholung ein. Diese Veränderungen sind kein Zeichen mangelnder Stärke, sondern Ausdruck eines gesunden biologischen Rhythmus. Unsere moderne Leistungsgesellschaft erwartet oft, dass wir jeden Tag gleich leistungsfähig sind. Doch die Natur sendet ein anderes Bild: Wachstum braucht Ruhe. Blüte braucht Vorbereitung. Loslassen schafft Raum für Neues. Wenn wir beginnen, unseren Zyklus nicht als Hindernis, sondern als natürlichen Begleiter zu verstehen, entsteht oft mehr Gelassenheit im Alltag. Aus Selbstkritik kann Selbstverständnis werden.

Die vier inneren Jahreszeiten

Der Zyklus im Rhythmus der Jahreszeiten

Frühling – Die Zeit der Blüte
Nach der Menstruation steigt die Energie wieder langsam an. Neue Ideen entstehen, Motivation wächst und der Blick richtet sich nach vorne Wie die ersten Knospen im Frühling lädt diese Phase dazu ein, Neues zu beginnen.

Sommer – Die Zeit der Blüte
Rund um den Eisprung erleben viele Frauen eine Phase besonderer Lebendigkeit. Kommunikation fällt leichter, Kreativität entfaltet sich und Begegnungen fühlen sich oft mühelos an. Es ist die Zeit des inneren Sommers – voller Licht und Offenheit.

Herbst – Die Zeit der Ernte und Klärung
Mit der zweiten Zyklushälfte richtet sich der Blick häufig stärker nach innen. Gefühle werden deutlicher wahrgenommen. Grenzen möchten gesetzt und Prioritäten überprüft werden. Der innere Herbst lädt dazu ein, ehrlich hinzuschauen und Ballast loszulassen.

Winter – Die Zeit der Regeneration
Die Menstruation gleicht dem Winter der Natur. Sie schenkt dem Körper eine Phase der Erneuerung und vielen Frauen das Bedürfnis nach Ruhe. Was äußerlich wie Stillstand wirkt, ist in Wahrheit eine Zeit tiefgreifender Regeneration und Vorbereitung auf den neuen Zyklus.

Hormone sind Botschafter – keine Gegner

Hormone beeinflussen Energie, Schlaf, Stimmung und Wohlbefinden. Sie sind jedoch nicht gegen dich. Vielmehr helfen sie deinem Körper, sich immer wieder an wechselnde Bedürfnisse anzupassen. Wenn du lernst, die Signale deines Körpers wahrzunehmen, kannst du deinen Alltag bewusster gestalten. Vielleicht planst du anspruchsvolle Aufgaben in Phasen größerer Energie und gönnst dir in unruhigen Zeiten mehr Erholung. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, mit deinem natürlichen Rhythmus zusammenzuarbeiten.

Wenn du mehr über die weiblichen Hormone erfahren möchtest, sei herzlich willkommen in meinem Online-Vortrag am 25.06.2026.

Hinweis:
Die Inhalte dieses Beitrags sollen zum Nachdenken anregen und neue Perspektiven eröffnen. Sie stellen keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung dar und können eine individuelle Begleitung durch Fachpersonen nicht ersetzen.

Yoga & Gesundheit: Was aktuelle Studien wirklich zeigen

Eine aktuelle wissenschaftliche Übersichtsarbeit (Meta-Analyse) hat untersucht, wie sich Yoga auf die Gesundheit von Menschen mit Übergewicht oder Adipositas auswirkt. Dabei wurden mehrere hochwertige Studien zusammengefasst und ausgewertet:

Die wichtigsten Erkenntnisse – einfach erklärt

Yoga kann die Herzgesundheit unterstützen
Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga positive Effekte auf wichtige Gesundheitswerte haben kann – insbesondere auf den Blutdruck.
👉 Das bedeutet: Regelmäßige Praxis kann helfen, das Herz-Kreislauf-System zu entlasten.

Mehr als nur Entspannung
Yoga wird oft als reine Entspannungsmethode gesehen. Die Studie deutet jedoch darauf hin, dass es auch körperlich messbare Effekte haben kann – vor allem im Bereich der sogenannten kardiometabolischen Gesundheit (z. B. Blutdruck, Stoffwechsel).
👉 Kurz gesagt: Yoga wirkt nicht nur mental, sondern kann auch den Körper positiv beeinflussen.

Besonders relevant für Menschen mit erhöhtem Risiko
Die untersuchten Teilnehmenden hatten Übergewicht oder Adipositas – also Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden sind.
👉 Für diese Zielgruppe kann Yoga eine sinnvolle Ergänzung zu einem gesunden Lebensstil sein.

Kein Wundermittel – sondern Baustein
Die Forschenden betonen auch: Yoga ist keine alleinige Therapie, sondern sollte als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes gesehen werden. Außerdem sind weitere Studien nötig, um die Effekte noch genauer zu verstehen.
👉 Wichtig: Yoga kann unterstützen – ersetzt aber keine medizinische Behandlung.

Was bedeutet das für dich?
Wenn du präventiv etwas für dein Wohlbefinden tun möchtest, zeigt diese Studie:
🟢 Sanfte Bewegungsformen wie Yoga können deinen Körper stärken
🟢Sie können Stress reduzieren und gleichzeitig körperliche Prozesse positiv beeinflussen
🟢Besonders bei erhöhtem Risiko (z. B. durch Gewicht oder Stress) kann Yoga ein wertvoller Begleiter sein.

Fazit:
Yoga verbindet Bewegung, Atmung und Achtsamkeit – und genau diese Kombination scheint aktueller Forschung zufolge echte gesundheitliche Vorteile bieten zu können. Als Teil eines bewussten Lebensstils kann es dich dabei unterstützen, dein Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.

Die beschriebenen Effekte basieren auf wissenschaftlichen Studien mit bestimmten Personengruppen. Sie stellen keine Heilversprechen dar und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung.

Quelle: https://doi.org/10.1371/journal.pgph.0006174